Strom sparen im Haushalt

Wenn Sie Ihr Haushaltsbudget entlasten möchten, dann ist sicherlich die Vermeidung unnötigen Stromverbrauchs ohne Komforteinbußen eine der sinnvollsten Möglichkeiten mehr verfügbare Kaufkraft zu haben. Lesen Sie deshalb einfach mehr über die kleinen Stromfresser des Alltags und wie Sie dagegen vorgehen können.

Stand-by Schaltung von Stereoanlage und Fernseher

Die meisten Menschen denken bei der Stand-by Schaltung von Stereoanlage und Fernseher gar nicht daran, dass nicht nur die Leuchte auf der Vorderseite des Gerätes in Betrieb ist! Die Stand-by Schaltung schaltet vielmehr das gesamte Gerät in Bereitschaft, so dass das Empfangsteil des Fernsehers schon mit Strom versorgt und fast die gesamte Elektronik mitläuft. Viele Presseberichte nehmen die These auf, dass die Kapazität von zwei Atomkraftwerken in Deutschland alleine dafür benötigt werden, die dafür in Anspruch genommene Strommenge zu produzieren. Durch komplettes Ausschalten der Standby-Funktion können Sie also nicht nur Ihren Geldbeutel schonen, sondern auch einen Beitrag zur Umweltschonung durch den Verbrauch von weniger Strom leisten.

Volle Ladung bedeutet weniger Stromverbrauch

Seit einiger Zeit werden die Energieeffizienzklassen bei Geschirrspülern, Waschmaschinen und Trocknern deutlich sichtbar kommuniziert. So können Sie sich schon vor dem Kauf für ein energiesparendes Gerät entscheiden, so dass die Stromfresser von gestern nicht mehr in Ihre Küche oder Ihren Waschraum kommen. Eine zusätzliche Möglichkeit der Stromeinsparung liegt darin, nur eine möglichst voll beladene Trommel zu waschen oder den Geschirrspüler nicht nur mit halber Geschirrmenge laufen zu lassen. Bei allen Geräten gibt es zwar Energiesparprogramme bei nur geringer Beladung, dennoch ist das Waschen bzw. Spülen einer vollen Ladung energieeffizienter!

Keine batteriebetriebenen Wecker einsetzen

Ein weiterer Tipp betrifft nicht die Einsparung der Gesamtmenge des verbrauchten Stroms, sondern eine Veränderung der Bezugsquelle. Obwohl jede einzelne Batterie für einen batteriebetriebenen Wecker nur ein paar Euro kostet, so ist diese Energieform aufgrund des damit verbundenen Aufwands der Herstellung und chemischen Speicherung des Stroms vergleichsweise teuer. Deshalb sollten Sie bei der Anschaffung eines Weckers daran denken am besten einen Wecker auszuwählen, der seinen Strom direkt aus der Steckdose erhält und nicht mit Batterien gespeist wird.

Wenn Sie diese drei Ideen für die bessere Nutzung von Strom in Ihr Leben zuhause integrieren, dann können Sie ganz ohne Komforteinbußen jede Menge Strom und auch Geld einsparen.

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