Kinder wachsen wahnsinnig schnell. Jeder der eins hat weiß das. An einem Tag werden noch die neuen Schuhe gekauft, extra eine Nummer größer und einen Monat später können sie schon wieder entsorgt werden. Das Gleiche gilt für Hosen, Shirts und Mützen. Im Prinzip für alles, was das Kind an Kleidung trägt. Allerdings gibt es noch einige andere Dinge, die gerne vergessen werden. In der Entwicklung eines jungen Menschen stehen ihm viele Stolpersteine im Weg, über die er fallen kann. Erziehungsratgeber raten, das Kind über einige dieser Steine stolpern zu lassen, damit Erfahrungen gemacht und der Lernprozess angeregt wird, doch anderen Steinen kann vorgebeugt werden. So zum Beispiel der Lehre von Besteck. Wie wird Besteck richtig gehalten, damit gegessen oder etwas geschnitten und bestrichen? Viele Kinder tun sich damit sehr schwer und viele Eltern wollen gerade das Benehmen am Tisch frühzeitig beibringen, vergessen dabei aber gerne, dass ein Kind allein aus körperlichen Gründen einige Dinge noch nicht so gut bewältigen kann, wie ein Erwachsener.
Viele wundern sich, warum es einem Kind so schwer fällt die Gabel richtig zu halten, oder in das Fleisch zu stecken. Das hat sicher anfänglich etwas mit der Motorik zu tun, später aber vor allem damit, dass das Besteck einfach zu groß ist. Damit die nötige Kraft aufgebaut werden kann, müssen Gabel und Messer ganz unten angefasst werden. Dafür gibt es aber nicht selten einen verbalen Klapps, denn so macht man das eben nicht. Dass es für das Kind aber sehr viel einfacher geht, beweisen einige Hersteller. So gibt es zum Beispiel Kinderbesteck von Auerhahn. Mit diesem kann dann richtig geübt werden. Verschiedene Größen für verschiedene Altersklassen und unterschiedliche Übung, führen dann langsam zur richtigen Besteckgröße. Dann ist die richtige Handhabe bereits einstudiert und kann ohne größere Probleme immer weiter übernommen werden, was zu weniger Stress für Kind und Eltern führt.
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